Diese Leinwand begann 1994 als „Barnet, Mark & Jasper passen in einen Saab 900 (Originalmodell)“. Als ich die Transportkiste vor einer Ausstellung 2009 öffnete, war ich erschüttert: Das Werk war durch eine Überschwemmung, die sich kurz nach unserer Ankunft in Saint-Raphaël ereignet hatte, praktisch zerstört. Mein Atelier war ursprünglich eine Garage unter unserem Haus, das in den schiefrigen Fels des örtlichen Esterel-Gebirges gebaut ist. Es war sehr viel Wasser eingedrungen! Der obere und untere Teil der Leinwand waren stark beschädigt. Weil mir das Original aber sehr am Herzen lag, machte ich mich daran, den mittleren waagerechten Abschnitt durch Reinigung und anschließendes Übermalen zu bewahren.
Nur die drei verbliebenen mittleren Farbbänder umzuarbeiten, war offensichtlich wenig befriedigend. Das ursprüngliche obere blaue Band mit der symbolischen „Daytona-Null“ war zerfallen, und der Komposition fehlte viel. „Zut!“ Ich beschloss, die „Null“ nicht nur wieder einzufügen, sondern gleich dreimal und in unterschiedlichen Maßstäben, von links nach rechts kleiner werdend. Das Gemälde sollte „Meine Zahlen hinausmalen“ heißen, denn diese beinahe restauratorische Arbeit war zum Versuch geworden, mein ursprüngliches Interesse an Zahlenformen aus dem Jahr 1993 hinter mir zu lassen.
Doch während die Malerei voranschritt, erhielten die vorhandenen ursprünglichen Zahlen immer mehr Aufmerksamkeit, und tatsächlich kamen immer weitere Zahlen hinzu. Offensichtlich wurde daraus „Meine Zahlen hineinmalen“!
Als die Malerei auf der verbliebenen intakten Leinwand fertig war, zeigte sich, dass das Werk zu lang und zu schmal proportioniert war. Da ich mich beim Arbeiten mit Holz am wohlsten fühle, fügte ich oben eine über die gesamte Länge zugeschnittene Platte aus schön gemasertem Eschenholz hinzu. Die Fuge verdeckte ein Stück Ipé-Holz. Das schien die Lösung zu sein; für mich war die Arbeit abgeschlossen.
Trotz dieser Holzergänzungen sehe ich das Werk als reine Malerei. Es verlangte von mir, auf meine frühen Künstlerjahre zurückzugreifen, in denen ich noch viel stärker mit Pinseln arbeitete.