Dieses Gemälde fängt das Wesen eines archetypischen Bildes ein, das tief in unserer kollektiven Vorstellungswelt verwurzelt ist. Der einzeln stehende Baum berührt das menschliche Unbewusste als zeitloses Motiv in Mythen, Legenden und Volksüberlieferungen und steht als Symbol für Stärke, Weisheit und Unabhängigkeit. Mit impressionistischen Techniken und einem differenzierten Umgang mit Materialien wollte ich Ruhe hervorrufen: Sanftes Licht strahlt aus der Ferne, und ein schöner Baum steht ganz im Mittelpunkt und lädt zu Betrachtung und Stille ein.
Als Ausdruck von Hoffnung, Schönheit und Natur verbindet der blühende Baum Erde und Himmel. Dezente Blautöne, goldene Akzente und zarte Lichtwirkungen lassen einen Baum in vollem Laub entstehen. Gemeinsam bilden diese Elemente ein Gewebe aus Ruhe und Erneuerung und erfüllen jeden Raum mit einer friedlichen, traumartigen Atmosphäre.
Dieses originale Unikat wurde mit Acrylfarben auf einer runden Leinwand gemalt. Mein Arbeitsprozess beginnt mit unmittelbarer Beobachtung, Skizzen und Fotografien vor Ort, die im Atelier als Grundlage dienen. Ausgehend von diesen Studien arbeite ich intuitiv: Ich lege erste Schichten mit dem Pinsel an und baue dann mit dem Malmesser in Impastotechnik Struktur und Tiefe auf. Dabei greife ich auf die optischen Mischmethoden der Impressionisten sowie auf traditionelle Techniken der alten Meister zurück, etwa das Überreiben mit trockener Farbe und das Lasieren.
Ich verfeinere das Gemälde weiter, bis es zu einem natürlichen Abschluss findet. Das fertige Werk ist ein zeitgenössisches Bild zwischen Abstraktion und Realismus. Es setzt sich über die Ränder der Leinwand fort und ist an der Seite signiert. Es benötigt keinen Rahmen und ist fertig zum Aufhängen. Zur Präsentation wurde das Gemälde vor einem weißen Hintergrund fotografiert.