In meiner Arbeit beschäftige ich mich vor allem mit mir selbst und meinen Gedanken. Deshalb konzentrieren sich meine Gemälde stets auf sechs zentrale Wahrnehmungsbereiche: Selbstporträt, Komplexität des Gehirns, Universum, Zustand der Stille, Karte und Traum. Für mich sind diese Themen eng miteinander verbunden.
Derzeit versuche ich in meiner künstlerischen Praxis, die Idee der Komplexität des Gehirns weiterzuentwickeln. Was genau lässt die unzähligen Gedanken in meinem Kopf entstehen? Das fasziniert mich und weckt den Wunsch, die Möglichkeiten zu erforschen. Im Rahmen dieses Konzepts versuche ich daher, psychologische und mathematische Erklärungsansätze zu finden. Ich sehe mich zugleich als Arzt und Patient und möchte mich durch einen inneren Monolog selbst heilen. Dabei stelle ich mir vor, wie ein Arzt mein Gehirn zu analysieren und zu sezieren und es auf diese Weise zu beobachten. Es ist, als würde ich mich selbst operieren. Die Vorstellung einer Operation schafft zugleich mehr Raum, um über diese Komplexität nachzudenken.