„Ein Pferd entsteht“ ist ein großes originales Pferdegemälde in Öl (47 × 32 × 0,5 Zoll). Es zeigt ein halbabstraktes, gold-violettes Pferd im Jugendstil, das sich aus dem Nichts zusammenfügt. Die Inspiration zu diesem Bild war ganz einfach: Ich finde Pferde wunderschön und muss mir manchmal das Vergnügen gönnen, eines zu malen, einfach um glücklich zu sein. Dieses Pferd entsteht aus goldenen Teilchen, die sich aus dem Äther zusammenfügen. Mir gefällt diese Vorstellung, denn im Grunde setzen sich alle Lebensformen aus kleineren Teilchen zusammen. Ich zeige diesen Vorgang hier lediglich auf fantasievollere Weise. Rund um das Auge und an Teilen des Gesichts ist das Pferd realistisch gemalt. Andere Bereiche seines Körpers sind dagegen erst teilweise ausgebildet, durchsichtig oder verziert – aus keinem anderen Grund, als dass mir das gefällt. Die Farben reichen von Dunkelblau über Violett und Flieder bis zu Gold und Rosa. Stellenweise ist der Farbauftrag dünn und transparent, andernorts dick, was die Vorstellung eines gerade erscheinenden Pferdes zusätzlich unterstützt. Ich bewundere Gustav Klimt sehr, und möglicherweise ist das diesem Bild anzusehen: Auch er stellte gern Realistisches neben Abstraktes und Dekoratives, so wie ich es hier tue. Auf Leinwand mit schmalem Keilrahmen gemalt, weiße Kanten, fertig zum Aufhängen.