„Waldseelen“, eine Winterlandschaft mit Hirschen, ist ein großes originales Ölgemälde auf Leinwand (40 × 40 × 1,5 Zoll), dessen Stil Jugendstil, Impressionismus und Halbabstraktion verbindet. Vorherrschend sind Weiß, Rehbraun, Creme sowie pastellige Rosa-, Blau-, Flieder- und Gelbtöne. Die tiefen Kanten sind weiß, sodass kein Rahmen erforderlich ist. Zwei Stück Rotwild, ein Hirsch und eine Hirschkuh, treten aus einem Winterwald hervor; hinter ihnen sind Schnee und winterliche Bäume angedeutet. Sie verhalten sich so, wie Hirsche es bei einer zufälligen Begegnung oft tun: Sie stehen da und betrachten uns neugierig, bleiben dabei aber angespannt und fluchtbereit. Manchmal genügt ein Blinzeln, und sie wenden sich ab, lassen kurz ihr weißes Hinterteil aufblitzen und verschwinden zwischen den Bäumen, die sie so viel besser kennen als wir. Dieses Thema male ich immer wieder, aus gutem Grund: Fast bei jedem Spaziergang durch Sussex oder Kent sehe ich Hirsche, und es fasziniert mich stets, wie mühelos ein so großes Tier auftauchen und verschwinden kann. Bei solchen Szenen male ich den Hintergrund nur aus der Erinnerung, weil so meist ein guter Eindruck ohne zu viele Einzelheiten entsteht. Anschließend füge ich die Hirsche ein. Zunächst male ich sie traditionell und greife dabei auf 20 Jahre Erfahrung in der Porträtmalerei zurück, bevor ich sie teilweise abstrahiere.