Drei Reisen auf einem großen Toppsegelschoner inspirierten mich zu diesem Gemälde. Zeitweise wurde die See rau; einmal erreichte der Wind Stärke 10, und ich wurde zum ersten Mal seekrank. Das Gemälde zeigt diesen Sturm, mit Decksleuten, die bis zur Taille im hereinbrechenden Wasser stehen. Es zeigt auch, dass der Wind selbst in eine noch so gut zugezogene Sturmjacke eindringt und sie aufbläht.
Ich trage die Acrylfarbe flüssig auf, da die Malpappe sie aufsaugt und ich mir deshalb keine Sorgen um eine Beeinträchtigung des Bindemittels machen muss. Pastell wurde sparsam für einige Lichter eingesetzt. Mit großen Künstlerpinseln aus Schweineborsten bearbeite ich das Werk, um ihm einen kräftigen Ausdruck zu geben. Da es auf Studland-Malpappe gemalt ist, wird wegen deren Saugfähigkeit kein Firnis aufgetragen. Das Gemälde sollte daher mit Passepartout hinter Glas gerahmt werden. Ich empfehle einen mindestens 80 mm breiten Rahmen; schmale Rahmen wirken bei großen Bildern unpassend und neigen zum Verziehen. Das Gemälde wurde 2022 teilweise überarbeitet.