Künstler
Über Nick Dale
Nick Dale arbeitet erst seit 2013 als professioneller Fotograf, doch dieser Beruf passt zu seinem Schwerpunkt „Lebensqualität“. Nachdem er einige Jahre als Strategieberater gearbeitet hatte, wurde ihm die Tätigkeit zu stressig, und er wollte etwas verändern. Glücklicherweise besaß ein Freund eine Wohnung in den französischen Alpen. Er wollte mit der Vermietung Geld verdienen, zugleich aber seine gesamten 51 Urlaubstage dort beim Skifahren verbringen. Was sollte er tun? Nick bot an, die Wohnung zu mieten, und lud ihn ein, jederzeit vorbeizukommen. Damit ging er praktisch in den „Ruhestand“ – mit 29 Jahren! Nach sieben Jahren auf Reisen kehrte er nach London zurück und entschied sich für „Lebensqualität“: Er wollte die Dinge tun, die ihm wirklich Freude bereiteten. Dazu gehören heute ein wenig Unterricht als Privatlehrer, Tennis und Golf sowie – wann immer sich die Gelegenheit bietet – Reisen an entlegene Orte, um exotische Wildtiere zu fotografieren!
Nick möchte möglichst schöne und eindrucksvolle Bilder schaffen. Mit einer Safari-Ausfahrt ist er erst zufrieden, wenn er weiß, dass ihm einige Aufnahmen gelungen sind, die seiner Ansicht nach fünf Sterne verdienen. Diese Bilder sind seine absoluten Favoriten. Über die Jahre sind nur etwa 100 davon entstanden: die besonderen Aufnahmen, auf die er am stolzesten ist. Sie können jedes Motiv zeigen, nicht nur Wildtiere, müssen aber den Zauber des unmittelbaren Erlebens vermitteln. Seine Lieblingstiere sind Raubtiere. Das Wunderbare am langen Teleobjektiv ist, dass es beim Betrachten die Illusion erzeugt, einem sehr gefährlichen Tier ganz nah gegenüberzustehen. Diese Spannung möchte er in seine Arbeit einbringen, und dafür nutzt er gerne jede Technik, die ihm zur Verfügung steht. Für Nahaufnahmen mietet er regelmäßig ein 800-mm-Nikon-Objektiv. Gerade hat er sich außerdem ein Nikon-D850-Kameragehäuse mit 45,7 Megapixeln und einer Serienbildgeschwindigkeit von neun Bildern pro Sekunde gekauft. Zusammen mit den Möglichkeiten von Lightroom bietet ihm dies die bestmögliche Grundlage, um die Schönheit der Natur festzuhalten.


